Aktuell

19.12.2019

Tier und Technik St. Gallen
20. bis 23. Februar 2020
Mit Holstein Switzerland und swissherdbook wurde eine gemeinsame Lösung für die Rassenpromotion in St. Gallen gefunden. Wir werden neu nur noch 5 Kühe präsentieren, die Kühe werden nicht mehr rangiert, was zum Vorteil hat, dass die Kühe anschliessend an die Rangierung, nicht im Ultraschall untersucht werden müssen und sich Swiss Jersey nicht mehr an den immensen Kosten beteiligen muss. Wir sind uns bewusst, dass die Motivation für die Züchter nicht mehr ganz dieselbe ist, eine Kuh nach St. Gallen zu bringen, jedoch sind wir klar der Meinung, dass eine gewisse Werbung für den Betrieb bleibt, wenn sich eine Kuh am Stand an der Tier und Technik von der besten Seite präsentiert. Das Reglement, die Vorschriften und die Mindestanforderungen sind zu beachten. Bitte meldet Eure Tiere schriftlich, per Mail (Anmeldungen per Mail werden bestätigt) oder per Post mit vollständiger TVD-Nr. bei der Geschäftsstelle an.
Anmeldeschluss ist am 11. Januar 2020.

 


 

 

10.12.2019

WJCB Meeting 2020 Canada
Unter diesem Link kann die Reise gebucht werden, sie steht allen Interessierten offen

 


 

 

15.02.2019

Protokoll Generalversammlung 10.03.2018


04.11.2018

5. Swiss Mountain Sale Hohenrain
Top Preise für Jerseytiere am 5. Swiss Mountain Sale in Hohenrain
Arethusa Fireman VEDETTE erreicht mit 13‘900 Fr. den zweithöchsten Preis der Auktion.
Schaerbrook Colton KEYSHA wurde für Fr. 7'200 zugeschlagen und die das dritte Jerseyangebot, die genetisch hornlose PraderGrens Oliver-P Reykjavik galt Fr. 4'300. Herzliche Gratulation an Ruegruet Holsteins und S Bro Holstein & Swiss zur gelungenen Veranstaltung.

Katalog, Bericht Schweizerbauer


28.09.2018

Die älteste Jersey-Kuh der Schweiz

Valeria, die älteste Jersey-Kuh der Schweiz, wurde am 18. September 18-jährig. Bis 2017 brachte sie in siebzehn Geburten achtzehn gesunde Kälber zur Welt. Jeden Sommer verbrachte sie auf der Alp.

 

Von links nach rechts: Monika Gurschler, Köchin auf Alp Crap alv, Beat Baier und Andy Etter, Alphirten, mit der Jersey-Kuh Valeria. (Bild zVg)

Fast in jedem Rassenziel des Milchviehs wird die Fruchtbarkeit und Langlebigkeit nebst hohen Milchleistungen mit gutem Milchgehalt genannt. Doch was heisst langlebig?

Auch bei der Jerseyrasse möchten die Züchter eine langlebige Kuh. Am 18. September 2000 brachte die Jersey-Kuh Helmer-Bata von Vrena Crameri-Daeppen, Surava GR, Zwillings-Kuhkälber, Hermine und Valeria, einen Tag vor Alpabfahrt auf der Alp Crap alv, Bergün, zur Welt. Bata war vom Stier Mister-T-Hecktor gedeckt worden. Da Hecktor während drei Jahren immer bei er Herde war, deckte er auch Valeria, allerdings war das nicht geplant.

18 gesunde Kälber

Am 4. März 2002 hatte Valeria ihr erstes Kuhkalb. 2006 hatte Valeria Zwillinge, 2009 kalberte sie im Januar und im Dezember. Die Zwischenkalbezeiten waren jeweils kurz. Am 16. November 2017 hatte Valeria ihre siebzehnte Geburt und brachte das achtzehnte gesunde Kalb zur Welt. Den ersten Sommer verbrachte sie als Kalb auf der Alp Crap alv, acht Sommer auf der Milchkuhalp Ozur und sorgte dafür, dass es im Herbst Alpkäse gab. Die letzten acht Jahre ging sie auf der Alp Crap alv z’Alp.

Kaum je krank

Bis 2013 wurden auf dem Betrieb Crameri-Daeppen Milchkontrollen durchgeführt. Da keine Jerseys mehr gezüchtet wurden, wurde auf die Milchkontrollen verzichtet. Alle Jersey-Kühe wurden seither mit Fleischrassen besamt, so auch Valeria. Ihre Leistung während zehn Jahren Milchkontrolle war in 3'534 Tagen 51'261 Kilogramm Milch mit 5.6 Prozent Fett und 3.65 Prozent Eiweiss. Bei der Linearen Beschreibung vom 3.4.2002 schnitt sie nicht gerade glanzvoll ab, sie erhielt nach damaliger Wertung die Gesamtnote 76. Trotzdem, Valeria passte auf den Betrieb, war fruchtbar, gab Milch, war kaum je krank und wurde alt.

Immer noch die Leitkuh

Im vergangenen Winter knackten ihre Gelenke, sie wurde langsamer, doch es war ganz klar, wer in der Herde den Ton angab: Valeria. Eigentlich dachte niemand daran, dass sie nochmals den Sommer auf der Alp Crap alv, wo sie geboren worden war, verbringen würde. Doch als der Sommer näher rückte, für die Alpfahrt gerüstet wurde, Valeria war auch dabei. Dank Beat Baier und Andy Etter, die diesjährigen Hirten auf der Alp Crap alv, durfte sie mit. Manchmal sei sie schon ziemlich «gstabig» gewesen auf der Weide, so Andy Etter, doch wenn es um einen Weidewechsel ging, dann sei sie nie die Letzte gewesen. Jetzt ist Valeria wieder auf dem Heimbetrieb und ihr Geburtstag wurde mit dem Alppersonal ein wenig gefeiert.

Quelle: Bauernzeitung


 


22.02.2018

Leider gibt es bei den Einzelgentests beim Jersey eine Änderung, welche uns zum einen das Labor in den USA und zum anderen Qualitas vorgibt.

Und zwar können die Einzelgentests (Kappa Kasein, Beta Kasein A2 etc.) nur noch via LD-Chip untersucht werden. Der Nachteil ist, dass die Kosten so etwas höher werden, da alle SNP’s auf diesem Chip (ca. 30'000) untersucht werden und nicht mehr nur die einzelnen SNPs je Marker. Der grosse Vorteil ist aber natürlich, dass diese SNPs für eine allfällige genomische Zuchtwertschätzung oder weiteren genomischen Analysen in der Zukunft gebraucht werden.

Folgende Kosten fallen also bei einem Untersuch an: LD-Chip (inkl. Kappa Kasein und JH1): 55 CHF Weitere Tests können zusätzlich mit einem Aufpreis bestellt werden: Beta Kasein A2: 10 CHF Hornlos: 30 CHF

Die Haarkarten werden gratis zur Verfügung gestellt und können bei Braunvieh Schweiz bestellt werden. Gewebeproben (Ohrmarken-Stanzproben) können ebenfalls untersucht werden.

Der Auftrag muss neu via BrunaNet erfasst werden. Das Auftragsformular ist zusammen mit der zu untersuchenden Probe direkt an Qualitas AG, Genomische Selektion, Chamerstrasse 56, 6300 Zug einsenden. Die Änderung gilt ab sofort. Die Anleitung für die Erfassung des Auftrags auf dem BrunaNet folgt demnächst. Die neue Anleitung für die Haarprobenahme findet ihr hier D, F, I.


16.02.2018

Protokoll Generalversammlung vom 11. März 2017


22.02.2017

Protokoll Generalversammlung vom 12. März 2016